Was lernen Sie von Kollegen?
Das lernen Sie von den Kollegen:
Arbeitszeiten:
Achten Sie auf die informellen Blockzeiten. Lassen Sie um vier den Bleistift fallen, obwohl niemand vor halb sechs Feierabend macht, wird das registriert. Auch wenn Sie am Morgen früher anfangen. Zu Beginn gilt: Nicht die Letzte sein, die kommt, und nicht die erste, die geht.
Abläufe:
Viele neue Namen, ein fremdes Computersystem und undurchschaubare Arbeitsabläufe. Auch Ihre Kollegen wissen, dass Sie für die Einarbeitung Zeit brauchen. Machen Sie sich auch zu banalen Vorgängen Notizen, denn gerade diese vergisst man bei Überinformation oft wieder. Wenden Sie sich an verschiedene Personen, wenn es Ihnen unangenehm ist, mehrmals die gleichen Fragen zu stellen.
Aufgaben:
Ihnen ist langweilig? Die Kollegen sind meist froh, wenn Sie Ihnen Arbeit abgeben können. Zu den Todsünden beim Stellenantritt gehört die Gutmütigkeit. Nehmen Sie andern keine unangenehmen Arbeiten ab. Nie! Das Image eines nützlichen Idioten, mit dem man es ja machen kann, werden Sie so schnell nicht mehr los.
Informationen:
Im Organigramm steht nur die halbe Wahrheit. Wessen Meinung zählt im Betrieb? Wer ist immer gut informiert? Wer besonders geduldig? Suchen Sie die richtigen Ansprechpartner, auch ausserhalb Ihrer Abteilung. Informationen fliessen durch verschiedene Kanäle. Halten Sie sich zu Beginn an den Dienstweg, aber fragen Sie nach, wenn Sie glauben, Wesentliches zu verpassen: Bei Ihrer Bürokollegin, während der Kaffeepause oder beim Mittagessen.
